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Hilfe für Spatz, Mauersegler, Schwalben und Co.

Bamberg, 07.12.2021 –09.01.2022.

Viele Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut und von Menschen besiedelt. Doch wie steht es um die Tierwelt in den Städten? Auch wenn Spatz oder Schwalben oft gut bekannt sind, kämpfen sie so wie viele gebäudebrütende Vogelarten mit teils drastischen Bestandseinbrüchen. Vor allem Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten sind dabei besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden – bedingt durch moderne, energetische Bauweisen – führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Eine Lösung kann sein, dass gebäudebrütende Vogelarten und ihre Lebensräume vorausschauend in die Stadtplanung integriert werden.
Um die Bevölkerung für die mitunter schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, zeigt das Naturkunde Museum Bamberg die vom Landesbund für Vogelschutz gestaltete Wanderausstellung. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen.

Vom 07.12.2021 bis 09.01.2022 kann die Gebäudebrüterausstellung im Naturkunde Museum Bamberg außer am Montag (Ruhetag) täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist durch den normalen Museumseintritt abgegolten.