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WER ist der WOLF

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Des einen Leid, des andren Freud. So könnte man umreißen, wie die allmähliche Rückkehr des Wolfs in unseren Landen wahrgenommen wird. Naturschützer bejubeln jede neue Wolfssichtung, besorgte Bürger und Weidetierhalter machen sich Gedanken um die Sicherheit. Debatten zu diesem Thema werden nicht selten emotional geführt, eine objektive Beurteilung bleibt oft außen vor. Eine neue Sonderausstellung im Naturkunde-Museum Bamberg informiert über das Tier „WOLF“ und die faszinierenden Eigenschaften des Wolfes. Aber es werden auch potentielle Konflikte erwähnt und Möglichkeiten aufgezeigt wie man sich bei Wolfsbegegnungen verhalten sollte.  

Für Kinder, Kindergärten & Schulklassen (je nach Alter):
•    Interaktive Führungen (mit Spiel)
•    Quizbogen „Euer kleines Wolfs-Quiz“ (an der Museumskasse erhältlich)

Für Erwachsene:
•    Führungen
•    Vortragsveranstaltungen (nach spezieller Ankündigung)

 

Anhänge:
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Glanzlichter 2019

Im Juni und Juli dieses Jahres hatten wir Ihnen eine Best-of-Schau der „Glanzlichter der Naturfotografie“ der vergangenen 20 Jahre gezeigt. Zusätzlich wurde eine Beamer-Schau der Glanzlichter 2019 präsentiert.

Die Best-of-Schau steht leider nicht mehr zur Verfügung. Die Beamer-Schau können Sie jedoch noch bis Ende November 2019 betrachten.

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"Aus dem Fenster gelehnt" von Daniel Jara

 

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"Ungleiche Gegner" von Yi Lin

 

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"Wandergesell" von Ernst Weiss

 

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"Kleiner Drachen" von Egor Nikiforov

 

 

 

Joan Jones

In the Trees II

Mittlerweile ist die weltberühmte Künstlerin Joan Jonas zumindest dem Namen nach vielen in Bayern ein Begriff, nicht zuletzt wegen der überraschenden Absage ihrer großen Retrospektive im Haus der Kunst in München Ende 2018. Mit einer kleinen und feinen Ausstellung in Bamberg wird die amerikanische Künstlerin nun doch in Bayern zu sehen sein, mit der sinnlich-dichten, farbenprächtigen Arbeit In the Trees II. Diese entstand im Nachgang zu wichtigen Installationen der Künstlerin, etwa für den US Pavillon auf der Biennale in Venedig 2015. Inspiriert von der Novelle Under the Glacier des isländischen Schriftstellers Halldór Laxness wird Jonas besonders von seinen poetischen Beschreibungen der Natur angezogen, speziell von Vögeln und Bienen. Sie ergänzt ihre Recherche um alte, markante Bäume im spanischen Santander und in Thailand. In ihrer neuesten Installation In the Trees II treibt Jonas ihre Naturerkundungen weiter und bringt ihre Sorge um den Erhalt des Kosmos medial vielschichtig und intensiv zum Ausdruck. In dieser Arbeit ist die Klangvertonung besonders reizvoll. Es geht dabei nicht nur um den Respekt gegenüber der Fülle der Natur, sondern auch gegenüber kultureller Vielschichtigkeit. Jonas schafft es, uns mit der immer noch geheimnisvollen Natur und mit Fremdheit emotional neu zu verbinden, wozu sie gern auch persönlichen Erinnerungen, Erzählungen und inneren Bildern Raum gibt. Ergänzt werden die Videos durch eine Auswahl ihrer Zeichnungen.

Der angrenzende Vogelsaal des Museums mit seinen zahlreichen kostbar gehüteten Vogelpräparaten gibt Jonas’ Arbeit, die einen deutlichen Appell an die Gegenwart formuliert, eine besondere Rahmung.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Naturkunde-Museums mit dem ansässigen Kunstverein und der Londoner Galerie von Amanda Wilkinson.



 

 
Joan Jonas, In the Trees II  
Joan Jonas, In the Trees II, 2018, Videostill, c Amanda Wilkinson, Joan Jonas.

Knallbunt und unsichtbar

30.01. – 21.04.2019

Die Farbenpracht der Tiere ist faszinierend. Aber Farben übermitteln auch Botschaften, die meist exakt auf einen Adressaten ausgerichtet sind. Farben bilden ein komplexes Kommunikationssystem, das über Jahrmillionen entstanden und keinesfalls zufällig ist. Bunte Gefieder, stark durchblutete Hautpartien oder prächtige Körperanhängsel sollen Geschlechtspartner anlocken und beeindrucken, Rivalen in Schach halten, Feinde abschrecken oder sie werden verblüffend echt zur Täuschung des Gegenübers genutzt.

Schließlich wird Farbe auch zur Tarnung eingesetzt, denn es ist eine elementare Überlebensstrategie vieler Arten, die gleiche Färbung wie die Umgebung anzunehmen.

Die Ausstellung präsentiert 40 großartige Aufnahmen des Naturfotografen und Tierfilmers Konrad Wothe. Besonders begeistert haben den Biologen die tropischen Regenwälder, in denen die Farbvielfalt der Tierwelt eine unvergleichliche Faszination ausübt. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Die Ausstellung wurde vom Museum Mensch und Natur in München konzipiert.

Ergänzend zu den Fotos von Konrad Wothe können sie mit Hilfe von „Guckstationen“ entdecken, wie ein Marienkäfer seine Artgenossen sieht und welche Muster eine Blüte in den Augen eines Schmetterlings zeigt. Im Rahmen der Ausstellung eröffnet das Museum außerdem mittels Naturpräparaten die Einsicht, welche Lichtspiele sich die Natur erdacht hat, um Tiere schillern, glänzen oder „verschwinden“ zu lassen.

Bildunterschriften:

Bild 1Strukturfarben verleihen tropischen Schmetterlingen ihre schillernde Pracht.

Bild 2
Kaum zu erkennen: der Polarfuchs.

Bild 3
„Haut ab – ich bin giftig!“, scheinen die knalligen Farben dieses Pfeilgiftfroschs zu schreien.

Faltblatt zum Download