Die modernen Dauerausstellungen wurden 1992 eröffnet. In mehreren Abteilungen werden Themen aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Paläontologie und Zoologie präsentiert. Regionale Gesichtspunkte finden besondere Berücksichtigung.

Unteres Stockwerk     > mehr

dynErdeDie Ausstellungen des unteren Stockwerks beschäftigen sich vorwiegend mit geologischen Themen. Sie erfahren interessante Einzelheiten über den inneren Aufbau unseres Planeten, über Vulkanismus und über die dynamischen Vorgänge im Erdmantel, die zur heutigen Verteilung der Landmassen geführt haben.

bodenkunde1Ausgewählte Kristalle und Mineralstufen präsentieren wir Ihnen in der Schatzkammer der Erde. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie sich unsere Region als Teil der Fränkischen Schichtstufenlandschaft zu dem Erscheinungsbild geformt hat, wie wir ihm heute begegnen. Zu den wichtigsten und sichtbarsten geobiologisch entstandenen Erscheinungen zählen die Böden. Darüber erfahren Sie etwas in einer kleinen bodenkundlichen Abteilung.

natursteineEine kleine Spezialität des Museums ist ein Raum, der sich den Naturwerksteinen unserer Region widmet – verdeutlicht an den unterschiedlichen Bausteinen des Bamberger Doms.

Im unteren Stockwerk befindet sich ferner der Eingang zum Multimediaraum. Dort zeigen wir Ihnen stündlich eine packende Multimediaschau zu den Kreisläufen der Biosphäre.

Zwischenstockwerk     > mehr

Diese Etage ist Sonderausstellungen vorbehalten. Momentan ist dort noch bis zum Ende des Jahres die Ausstellung Frankenland am Jurastrand zu sehen. Sie werden staunen über die Ergebnisse unserer Grabungen in einem nahegelegenen Jura-Steinbruch, während derer wir einzigartige Fossilien von Weltrang geborgen haben.

Oberes Stockwerk     > mehr

Bis auf weiteres sind die Räume „Leben in der Urzeit Frankens“, „Einheimische Säugetiere“ sowie „Artenmord“ im Obergeschoss des Museums wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

vogelsaalRechts des Treppenhauses gelangen Sie über eine Klimaschranke in das Herzstück unseres Museums – in den berühmten Bamberger Vogelsaal. Diese einzigartige Raumschöpfung stellt ein original erhaltenes Naturalienkabinett dar, das im Jahr 1791 von Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal als Lehreinrichtung der Universität gegründet wurde. Tausende bunter Tierpräparate, vor allem Vögel, eine überaus seltene historische Wachsfrüchtesammlung, Originale der berühmten „Würzburger Lügensteine“ sowie viele andere Kostbarkeiten erwarten Sie hinter den mundgeblasenen Scheiben der vornehmen klassizistischen Schauschränke.

ammonittEine weitere Abteilung der oberen Etage beschäftigt sich mit den versteinerten Lebewesen, die aus dem Boden Frankens ausgegraben wurden. Diese Abteilung ist nicht immer zu sehen, da wir dort von Zeit zu Zeit zusätzliche Sonderausstellungen installieren. Den heute in unserer Region lebenden Säugetieren, einschließlich der in historischer Zeit verdrängten Arten Wolf, Luchs und Bär, können Sie in einem anschließenden Flur begegnen.

Vom ansonsten regionalen Charakter des Museums weicht eine Solitärvitrine ab, in der ein präpariertes Quagga präsentiert wird. Ein Quagga ist eine Unterart des Steppenzebras. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Quaggas, die bis dahin in großen Herden die Steppen Südafrikas bevölkerten, vom Menschen restlos ausgerottet. Heute existieren nur noch 13 präparierte Exemplare in den großen Naturkundemuseen Europas. Das Bamberger Exemplar ist besonders gut erhalten und stellt eines der kostbarsten Sammlungsstücke des Museums dar.